Zusammenfassung
While NetApp continues to sing the praises of legacy tech, Pure Storage has taken a fundamentally different approach with our DirectFlash Modules (DFMs), offering an engineered storage system designed for the modern data center.
Bei Enterprise Storage werden Sie durch technische Schulden nicht nur gebremst, sondern es definiert auch Ihre Obergrenze. Der kürzlich veröffentlichte Blogbeitrag „Direct Flash vs. SSD“ von NetApp argumentiert, dass Standard-SSDs, die von ONTAP verwaltet werden, „gut genug“ sind. Aber im NVMe-Zeitalter ist „gut genug“ nicht gut genug. Pure Storage® DirectFlash®-Module (DFMs) sind keine inkrementellen Verbesserungen – sie sind eine architektonische Überholung. Hier ist eine chirurgische Aufschlüsselung der Behauptungen von NetApp, gestützt auf technische Fakten.
1. Performance und Latenz: Firmware-Overhead im Vergleich zu softwaredefiniertem Flash
NetApp sagt: Die ausgereifte SSD-Firmware übertrifft kundenspezifische Flash-Module.
Realität: DFMs eliminieren die Flash Translation Layer (FTL) und umgehen SSD-Controller-Abstraktionen vollständig. Stattdessen verwaltet das Purity OS NAND-Platzierung, Garbage Collection und Wear-Leveling direkt. Daraus ergibt sich:
- Latenzzeit Sub-250 μs (im Vergleich zu 300–500 μs für ONTAP-verwaltete SSDs unter idealen Bedingungen und höher bei Schreibfaktor oder gemischten I/O-Mustern)
- Konsistente Latenz bei gemischten I/O-Workloads aufgrund softwarekoordinierter NAND-Vorgänge
- IOPS, die auf Vorhersehbarkeit auf Systemebene abgestimmt sind – während handelsübliche SSDs höhere rohe IOPS bewerben können, optimieren DFMs den End-to-End-Durchsatz mit deterministischer Latenz und konsistenter Performance über Workloads hinweg und vermeiden das variable Verhalten, das bei Flash-Übersetzungsschichten und Hintergrundoperationen zu beobachten ist.
ONTAP verlässt sich nach wie vor auf laufwerksverwaltete FTLs, die für eine breite Kompatibilität optimiert sind, nicht auf Workload-spezifisches Verhalten. Das Ergebnis? Inkonsistente Latenz, unvorhersehbare Pausen und durch Firmware verursachte Engpässe.
2. Zuverlässigkeit: Workload-maßgeschneidertes Flash-Management
NetApp sagt: SSDs sind dank etablierter Firmware-Techniken zuverlässiger.
Realität: DFMs verlagern Zuverlässigkeitsmechanismen wie Wear-Leveling und Block-Zustandsverfolgung auf Purity, das globale Einblicke in die I/O-Muster des Systems bietet. Dies ermöglicht:
- 2,5-mal bessere Medienlebensdauer durch fein abgestimmte Schreibfaktor
- Intelligentere Garbage Collection, abgestimmt auf das Verhalten auf Anwendungsebene
- Vorhersehbares Verhalten ohne Firmware-Black-Box-Heuristiken
SSD-Firmware funktioniert immer noch auf Komponentenebene und verwendet Overprovisioning und generische Logik, um Flash-Einschränkungen zu maskieren. Während dies die Lebensdauer verlängert, tut es dies oft ineffizient und ohne Einblick in systemweite I/O-Muster. Das Ergebnis sind unvorhersehbare Latenz und Verhalten bei gemischten Workloads. Im Gegensatz dazu verlagern Pure Storage-DFMs das Flash-Management auf das Purity-OS, das globale Transparenz und Kontrolle aufrechterhält und eine koordinierte Flash-Handhabung, deterministische Latenz und eine Fehlertoleranz auf Unternehmensniveau im gesamten System ermöglicht. Das ist nicht nur der Schutz auf Makroebene, sondern auch die technische Vorhersehbarkeit.
3. Energieeffizienz: Weniger Abstraktion, mehr Effizienz
NetApp sagt: SSDs sind effizient genug und DirectFlash hat in diesem Bereich keinen Vorteil.
Realität: DFMs erzielen eine überlegene Energieeffizienz, nicht weil die Hardware anders ist, sondern weil die Software intelligenter ist. Durch die Verlagerung des Flash-Managements von der Firmware des integrierten Laufwerks auf das PurityOS eliminieren DFMs redundante Prozesse wie integrierte Garbage Collection, FTL-induzierte Metadaten und Controller-Overhead. Dieses optimierte, softwaredefinierte Modell ermöglicht:
- Bis zu 30 % geringerer Stromverbrauch pro Terabyte
- Geringere thermische Belastung und verbesserte Energieeffizienz auf Rack-Ebene
- Wegfall von DRAM/Controller-Zyklen pro Laufwerk, die nicht zur realen I/O-Performance beitragen
- Vereinfachte Energiebereitstellung und -kühlung für dichte Implementierungen mit thermischem Headroom, der eine höhere Rackdichte unterstützt
DFMs mit größerer Kapazität erhöhen auch die Energieeffizienz pro TB. Da einzelne Module mit 150TB verfügbar sind und auf 300TB skaliert werden können, bieten DFMs eine deutlich höhere Dichte pro Modul als die 61,44-TB-SSDs von NetApp. Dadurch wird die Gesamtzahl der benötigten Geräte reduziert, was die Einsparungen bei Strom und Kühlung auf Rack-Ebene noch weiter erhöht.
Der Energieverbrauch von SSDs wird nicht nur durch die Flash-Kapazität beeinflusst, sondern auch durch den Overhead der Onboard-Verarbeitung – einschließlich Controller-Logik, FTLs und DRAM-Aktualisierungszyklen –, die alle unabhängig vom Storage-System arbeiten und Ineffizienzen verursachen.
4. Dichte: Ein speziell entwickelter Flash-Footprint
NetApp sagt: SSDs bieten eine höhere Dichte.
Realität: NetApp beansprucht eine bessere Dichte, aber DFMs bieten mehr nutzbaren Flash pro RU, indem sie bis zu 150TB (300 TB angekündigt) pro Modul skalieren – im Vergleich zu SSDs mit 61,44 TB. Mit weniger Geräten und weniger Overhead vereinfachen DFMs die Skalierung und reduzieren den Platzbedarf auf Rack-Ebene.
- Bis zu 2-mal höhere nutzbare Dichte pro RU im Vergleich zu regalbasierten SSD-Gehäusen
- Aktuelle DFM-Kapazität: 150TB pro Modul mit einem angekündigten Modell mit 300TB im Vergleich zu den neu verfügbaren 61,44-TB-NVMe-SSDs von NetApp
- DirectFlash Shelf-Architektur ermöglicht die Skalierung der disaggregierten Kapazität ohne herkömmliche Engpässe
NetApp-Shelves verwenden Standard-NVMe-SSDs – bis zu 61,44 TB –, die von ONTAP verwaltet werden. Flash-Verhalten wird jedoch von der einzelnen SSD-Firmware und nicht vom Storage-OS bestimmt. Im Gegensatz dazu verlagern Pure Storage-DFMs die Flash-Kontrolle auf das Purity-OS und ermöglichen eine globale Koordination von I/O, Wear Leveling und Garbage Collection.
Warum es wichtig ist: Mit NetApp erhöht die Antriebsfirmware die Variabilität unter Last – insbesondere bei Hintergrundaufgaben. Pure Storage beseitigt diese Engpässe und bietet eine besser vorhersehbare Performance, schnellere Anwendungen und einfachere Abläufe.
5. „Proprietary“ vs. Precision Engineering
NetApp sagt: DFMs sind geschützt und binden Kunden ein.
Realität: Integration ist nicht bindend, sondern die Architektur ist richtig. Pure Storage-DFMs werden gemeinsam mit Purity entwickelt, um den gesamten Flash-Stack zu optimieren:
- Telemetriegesteuertes Flash-Management: Das PurityOS steuert Schreibplatzierung, Müllsammlung und Datenlayout auf systemweiter Ebene und nicht blind auf Laufwerksebene.
- Einheitlicher Firmware-/Software-Lebenszyklus: Weniger bewegliche Teile, weniger Edge-Gehäuse. Diese Integration reduziert das Upgrade-Risiko und eliminiert Inkonsistenzen, die in der SSD-Firmware üblich sind.
- Vereinfachtes, belastbares Firmware-Design: Ohne Abhängigkeit von SSD-Microcode von Drittanbietern sind DFMs weniger komplex und stabiler, was zu weniger Fehlern und Regressionen führt.
NetApp muss inzwischen Laufwerke unterstützen und in Firmware von Drittanbietern integrieren – Firmware, die es nicht kontrolliert. Das bedeutet unvorhersehbare Fehler, Performance-Tuning-Probleme und Risiken bei jedem Code-Update. Mit Pure Storage entwickeln sich Software und Medien gemeinsam weiter und bieten Transparenz, Determinismus und betriebliche Konsistenz.
6. Metadata: Die Hierarchical Engine von Pure Storage im Vergleich zum herkömmlichen System von WAFL
„Purity organisiert und platziert Metadaten auf mehreren Ebenen von Arbeits- und Storage, um eine konsistent niedrige Latenz im großen Maßstab sicherzustellen.“
– „Bessere Wissenschaft, Vol. 2”
Die Metadata von Pure Storage nutzt:
- SRAM und DRAM für heiße Metadaten
- NVRAM für das Protokollieren während des Fluges
- Optimiertes SSD-Layout für kalte, aber häufig gelesene Karten
Die WAFL-Architektur von ONTAP war zwar für seine Zeit leistungsstark, wurde jedoch auf rotierenden Platten entwickelt. Sein Copy-on-Write-Metadaten führt eine I/O-Amplifikation ein, indem es neue Blöcke schreibt und Zeiger aktualisiert, anstatt Daten zu ändern. Dieses Verhalten kann zu Latenzspitzen bei Metadaten-intensiven Vorgängen wie der Erstellung oder Löschung von Snapshots, Neuerstellungen und der Neuorganisation von Metadaten führen. Für Kunden bedeutet dies mehr Optimierung und weniger Vorhersehbarkeit – insbesondere im großen Maßstab und unter gemischten Workload-Bedingungen.
7. Investitionsschutz und Einfachheit
NetApp sagt: ONTAP und SSDs bieten überlegenen Investitionsschutz und Einfachheit durch flexible Medienoptionen.
Realität: Die Evergreen-Architektur von Pure Storage bietet echten Investitionsschutz durch unterbrechungsfreie Upgrades – Controller und Medien – ohne Austausch von Gabelstaplern. DFMs werden vollständig von Purity verwaltet, wobei die gesamte Komplexität vom Benutzer abstrahiert wird. Die Flexibilität von NetApp hängt nach wie vor von der Firmware, der Shelf-Kompatibilität und den Metadaten der WAFL-Ära ab. Die echte Einfachheit ergibt sich aus einem integrierten Software-Hardware-Lebenszyklus und nicht aus dem Austausch von SSDs alle drei bis fünf Jahre.
Und Pure Storage-Kunden behaupten:
- Hyperscaler-Validierung: Meta entschied sich für Pure Storage FlashArray™ und DirectFlash, um ihre geschäftskritischen AI- und Analyse-Workloads zu unterstützen – denn wenn sich die anspruchsvollsten Umgebungen der Welt für eine Plattform entscheiden, ist dies nicht mehr nur ein Anspruch, sondern ein Standard.
- Evergreen-Kunden: 97 % oder mehr der Evergreen®-Kunden haben mindestens einen unterbrechungsfreien Controller oder ein Medien-Upgrade durchgeführt – keine Migrationen, keine Neukäufe, keine Ausfallzeiten.
- Kundenzufriedenheit: Pure Storage hat einen geprüften NPS von 81, verglichen mit dem historischen NPS von NetApp zwischen Mitte der 30er und unter den 40er Jahren.
- Beispiel aus der Praxis: Ein großer SaaS-Anbieter hat zwei Racks von AFF-Arrays in einem einzigen FlashArray//XL™ mit DFMs konsolidiert, wodurch die Energie um 40 % und die Rack-Fläche um 75 % gesenkt wurden.
- Echte Ergebnisse: ServiceNow setzte Pure Storage FlashArray ein, um die Kapazität zu verdoppeln und die Verfügbarkeit zu verbessern, die Betriebszeit zu erhöhen und das Infrastrukturmanagement zu optimieren.
DFMs vs. SSDs: Direkter technischer Vergleich
| Funktion | NetApp ONTAP SSDs | Pure Storage-DFMs |
| Flash-Übersetzungsschicht | Präsentieren | Eliminiert |
| Metadata-Management | Legacy (WAFL) | Optimiert (Metadata) |
| Latenzkonsistenz | Variable (FTL-abhängig) | Deterministisch |
| Overprovisioning Overhead | Hoch | Gering |
| Stromeffizienz | Standard | Bis zu 30 % besser pro TB |
| Rack-Dichte | Begrenzt | Bis zu 2-mal höher |
| Maximale Kapazität pro Modul | 61,44 TB | 150TB (300 TB angekündigt) |
| Zuverlässigkeit | FTL-abhängig | 2,5-mal besser ohne FTL |
| Performance gemischter Workloads | Variable | Bis zu 50 % besser |
| Hardware-Software-Co-Design | Nein | Ja |
Letzte Chorus: Die Architekturlücke
NetApp umschließt weiterhin veraltete WAFL-Dateisystemlogik um SSDs, die auf allgemeine Kompatibilität ausgelegt sind. Pure Storage hat DirectFlash entwickelt, um Übersetzungsebenen zu eliminieren, Entropie zu reduzieren und die Flash-Wirtschaftlichkeit zu maximieren. Laut NetApp ist dies unnötig. Wir sagen, es ist unvermeidlich.
DirectFlash-Module sind nicht nur ein besseres Flash-Medium, sondern auch das Rückgrat eines für das moderne Rechenzentrum entwickelten Storage-Systems.
Das ist nicht livin’ la vida loca – das lebt in der Zukunft.

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